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Detailinformation.gif Der Name der Komoren stammt aus dem Arabischen und heißt übersetzt so viel wie Mondinseln.

Wenn man sich die drei Inseln auf einer Karte anschaut, sieht man gleich, dass sie tatsächlich zusammen die Form eines Mondes bilden. Die Komoren liegen im Indischen Ozean zwischen der ostafrikanischen Küste und Madagaskar. Sie erstrecken sich zusammen über eine Fläche von rund 1.861 km². Mayotte, die vierte Insel in diesem Gebiet, gehört offiziell nicht zu den Komoren sondern ist bis heute ein französisches Überseegebiet.

Jede Insel der Komoren hat eine eigene Nationalflagge, aus der im Jahr 2002 eine gemeinsame Flagge entstanden ist. Die Elemente der Flagge von Mayotte wurden in die neue Nationalflagge mit aufgenommen, was den Anspruch der Komoren auf diese vierte Insel sehr deutlich macht.

Die Hauptstadt der Komoren ist Moroni. Sie liegt auf Njazidja, der nördlichsten Insel der Komoren. Hier leben etwa 50.000 der insgesamt 666.000 Einwohner der Inselgruppe. Mit 345 Einwohnern pro Quadratmeter sind die Komoren ein sehr dicht besiedeltes Stück Land. Die höchste Bevölkerungsdichte findet man auf der Insel Ndzuwani.

Die Komori, die etwa 97 % der Bevölkerung der Komoren ausmachen, stammen von verschiedenen ethnischen Gruppen ab, von Arabern, Bantu, Indern, Madagassen und Indo-Melanesiern. Außerdem leben auf den Komoren auch mehrere hundert Europäer. Amtssprachen sind neben Komorisch – einer eng mit Swahili verwandten Sprache – auch Französisch und Arabisch. Die Komoren sind vorwiegend muslimisch. Etwa 95 % der Bevölkerung bekennen sich zum sunnitischen Islam. Die indische Minderheit besteht aus Ismailiten, daneben gibt es auch einige kleinere christliche Gemeinden.

Bis ins Jahr 1975 waren die Komoren ein französisches Protektorat. Einzig die Insel Mayotte votierte für einen Verbleib bei Frankreich, weshalb sie seit der Unabhängigkeit nicht mehr offiziell zu den Komoren gehört. Heute ist die Inselgruppe eine präsidiale Republik.

Die Komoren zählen zu den ärmsten Ländern der Welt. Etwa drei Viertel der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft und vom Fischfang. Die wirtschaftliche Entwicklung geht nur langsam voran. Bis heute sind die Komoren stark auf ausländische Unterstützung angewiesen. Budgethilfe kommt vor allem aus Frankreich.

 




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