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Kenia Reisebericht: 3 Tage Safari

kenia.gifWenn man Tiere gerne hat, geht man in die Natur oder den Tierpark. Das ist zwar schön, aber man möchte auch mal wilde große Tiere sehen, die es in den Tiergärten leider nur eingezäunt auf aus meinen Augen zu engem Raum gibt. Also war die Sache bereits 5 Tage, nachdem ich bei meiner Freundin den Wunsch geäußert hatte beschlossen, wir machen eine Reise nach Kenia und gehen auf Safari. Das soll unvergesslich sein und man kann den Löwen und anderen wilden Tieren direkt in die Augen schauen.

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Giraffe bei der Kenia Safari

Ein halbes Jahr später geht es mit dem Flugzeug nach Nairobi. Eine freundliche Reiseleiterin holt alle Teilnehmer vom Flughafen vor Ort ab und eine kleine Stadtrundfahrt schließt sich an. Da kann man gleich die Sehenswürdigkeiten dieser afrikanischen Großstadt bewundern. Wer noch nie dort war, wird viel Fremdes entdecken. Aber der Standard im Hotel war doch europäisch.

Morgen früh geht es los zur Safari. Hier sind in den nördlichen Ausläufern der Serengeti viele Wildtiere im Sommer zu beobachten. Das Gebiet heißt Masai Mara und hat eine Fläche von über 1.500 km². Der Name, so berichtet der Reiseleiter, komme von dem Stamm der Massai, die hier in der Gegend leben. Die Masai Mara ist eine riesige Savanne. Hier gibt es neben Grasflächen vereinzelte Bäume und Baumgruppen sowie Sträucher. Wasserstellen und Flüsse sind im Sommer rar, aber vorhanden wie der Mara River, der auch zur Trockenzeit Wasser führt. Deshalb sind hier zu dieser Zeit die vielen Tiere anzutreffen. Das Gebiet liegt auf einer Höhe von über 1.500 m und deshalb ist es auch im Sommer nicht zu heiß.

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Junger Elefant in Kenia
Nach einer ersten Nacht in der Lodge bricht unsere Reisegesellschaft von 12 Mitreisenden mit 2 Jeeps auf. Nach 30 Minuten ist man mitten drin im Tierreich. Zebras, Gnus und Antilopen laufen unweit vor dem Auto über die Piste. Der Gedanke an die Löwen, Büffel und Elefanten lässt einem schon einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Im heimischen Tierpark sind alle Tiere hinter Zäunen und Gittern. Hier sind nur ein dünnes Autoblech und eine Glasscheibe zwischen den Raubtieren und uns. Aber die Agentur vor Ort von Touring-Afrika Kenia Reisen hat genug Erfahrung mit dem Umgang mit Wildtieren und Touristen, da braucht niemand Angst haben. Mittags wird Rast gemacht. Die Reiseleitung hat für jeden Teilnehmer ein Lunchpaket und Getränke mitgenommen. Unter Schatten spendenden Bäumen ist ein kleiner Rastplatz hergerichtet. Nur gefällte Bäume zum Hinsetzen. Aber die Neugier lässt einen kaum sitzen. Vor einem Entfernen von der Gruppe wird aber gewarnt. Aber die Videokameras und Fotoapparate arbeiten auf Hochtouren. Schließlich kommen wir beim Weiterfahren noch an den Mara River. Er hat tatsächlich Wasser. Zwar sehr braun gefärbt, aber das ist den Tieren ja egal. Dann geht’s zurück zur schönen Lodge, die mitten in der Natur liegt.

Am nächsten Tag fahren wir früh los und sehen die ersten Löwen und Elefanten. Majestätisch schreiten sie durch die Steppe und holen sich die Blätter von den Bäumen. Genauso wie die Giraffenherde. Welch Wunder, dass es überhaupt noch Bäume hier gibt. Wir treffen wieder auf den Marafluß und sehen zahlreiche Krokodile. Irgendwo unterwegs liegt ein Kadaver und zahlreiche Geier lassen es sich schmecken. Unbeeindruckt von den Autos, die dicht vorbeifahren, lassen sie sich kaum stören. Erst als wir abseits halten und ein paar Hyänen kommen, flattern sie etwas beiseite.

Die Kurzsafari ist am dritten Tag mit einem Museumsbesuch für uns beendet und es geht weiter ans Meer. Aber die Eindrücke sind lang anhaltend und möchten von keinem Mitreisenden gemisst werden.

 




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