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Außergewöhnliche Spendenaktionen für Opfer der Hungersnot

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Freitag, 16. September 2011

Es ist ein Rennen gegen die Zeit. Mehr als 12 Millionen Menschen am Horn von Afrika mangelt es derzeit aufgrund einer langanhaltenden Dürre an Nahrung. Auf einer internationalen Geberkonferenz haben sich zahlreiche Länder zusammengeschlossen und auf klassischem Weg etwa 1,46 Milliarden der schätzungsweise benötigten 2,48 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt.

Aber nicht nur die Staatengemeinschaft hilft den Opfern der Hungersnot: Viele einfache Leute – viele aus der betroffenen Region selbst – haben Aktionen auf die Beine gestellt, um den notleidenden Menschen zu helfen. Afrika-Travel gibt ihnen eine Zusammenfassung der beeindruckendsten Aktionen:

Kenyans for Kenya: Auch im Norden Kenias sind die Menschen von der Dürre betroffen. Die Aktion Kenyans for Kenya soll das Leid genau dieser Menschen lindern und gehört zu einer der erfolgreichsten Spendenaktionen in der Geschichte des ostafrikanischen Landes.

Ziel der Kampagne war es, innerhalb eines Monats 500 Millionen Schilling (ca.  3,8 Mio. Euro) zu sammeln – bereits nach zehn Tagen war das Ziel erreicht. Die Initiatoren hoben das Ziel dann auf eine Milliarden kenianische Schilling (7,6 Mio. Euro) an. Am 1. September hatten sie schon fünf Millionen Euro zusammen. Mit Hilfe des Geldes wurden mehrere Tonnen Lebensmittel in den Norden des Landes geschafft. Viele Privatpersonen nutzten ein kleines Handy-Programm, um Kleinstbeträge in Form von Telefon-Guthaben zu spenden.

FeedKE: Diese Kampagne wurde von dem kenianischen Twitter-User Ahmed Salim ins Leben gerufen, der auf diese Weise mehr als 15.000 US-Dollar an Spenden sammelte. Die Aktion erreichte besonders junge Menschen und funktionierte ebenfalls durch den Geldtransfer übers Handy.

Spendenmarathon im Fernsehen: Ein Spendenmarathon der vom Roten Halbmond in den Vereinigten Arabischen Emiraten organisiert wurde, brachte mehr als 17 Millionen US-Dollar ein. Der Rote Halbmond sammelte darüber hinaus 400 Tonnen Lebensmittel und richtete im krisengeschüttelten Somalia zahlreiche Kliniken ein.

Ein weiterer Spendenmarathon, der von der südafrikanischen Nichtregierungsorganisation (NGO) Gift of the Givers und der südafrikanischen Rundfunkanstalt organisiert wurde, brachte weitere 170.000 US-Dollar. Die NGO gab bekannt, dass insgesamt bisher knapp drei Millionen US-Dollar von Südafrikanern gespendet wurden.

Die Diaspora: Millionen Menschen, die vom Horn von Afrika stammen, leben irgendwo im Ausland und senden regelmäßig einen Teil ihres Gehalts zu Familienangehörigen, die noch in ihrer Heimat leben. Äthiopier und Somalier, die in der Diaspora leben, senden jährlich mehr als eine Milliarde US-Dollar nach Hause. Medienberichten zufolge stiegen die Zahlungen der Exil-Somalier in Folge der Krise um mindestens zehn Prozent.

 




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