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Gesundheit - Kamerun

Gesundheit.gif Gelbfieberimpfungen sind obligatorisch für eine Einreise nach Kamerun. Außerdem empfiehlt das Auswärtige Amt für Kamerun Impfungen gegen Kinderlähmung, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A.

Bei längerem Aufenthalt werden auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und die Meningokokken-Krankheit empfohlen.
Wenn man über den Landweg nach Kamerun einreist, kann es außerdem passieren, dass der Nachweis einer Cholera Impfung verlangt wird.

Bei einer Einreise über einen der internationalen Flughäfen sollten sie diesbezüglich jedoch keine Probleme haben (zumindest sind der Redaktion hier keine Fälle bekannt).

Malaria in Kamerun

Aufgrund des tropischen Klimas in Kamerun und dem oft feuchten Wetter in Kamerun, besteht ganzjährig ein hohes Infektionsrisiko für Malaria. Die Krankheit wird von nachtaktiven Anopheles Mücken übertragen und verläuft bei Europäern häufig tödlich, wenn sie unbehandelt bleibt (das gilt insbesondere für die gefährlichste Form, der Malaria tropica).

Es gibt keinen Impfschutz gegen Malaria, lediglich das Einnehmen von Malariaprophylaxe Medikamenten bietet einen gewissen (aber nicht 100%) Schutz. Ein Tropen- oder Reisemediziner kann sie im Vorfeld der Reise detailliert über die Gefahren der Krankheit und entsprechende Vorbeugemaßnahmen informieren. Den besten Schutz bieten immer noch die Expositionsprophylaxe, d. h. dass man verhindert überhaupt erst gestochen zu werden.

Dabei hilft es, lange Kleidung zu tragen und exponierte Stellen wiederholt mit Insektenschutzmittel zu behandeln. Da die Stechmücken besonders in der Dämmerung und Nachts aktiv sind, ist zu dieser Zeit besondere Vorsicht geboten und es ist darüber hinaus sehr ratsam, nachts unter  einem Moskitonetz zu schlafen.

Weitere gesundheitliche Hinweise für Kamerun

Durch eine gewisse Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Cholera und Durchfallerkrankungen vermeiden. So sollte man nur gekochte Speisen verzehren (keine aufgewärmten) und Obst und Gemüse vor dem Verzehr schälen. Wasser sollte man nur aus Flaschen trinken oder im Notfall entsprechendes Wasser vorher filtern, kochen und desinfizieren. Waschen sie außerdem so oft wie möglich ihre Hände mit Seife.

 




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