Guinea-Bissau liegt an der Westküste Afrikas; nördlich grenzt es an Senegal, südlich an Guinea an. Die Landschaft im Landesinneren besteht überwiegend aus Flachland, während an der Küste durch Erosion entstandene Landzungen zu sehen sind, die kleine Buchten bilden.
Das angenehmste Klima kann man in der Zeit von Mitte November bis Anfang April genießen, denn zu dieser Zeit liegen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 24°C und 27°C.
Die Hauptstadt Bissau ist mit fast 500.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Besucher können hier die beeindruckenden Bauten aus der Kolonialzeit unter Portugal besichtigen oder im Nationalmuseum eine einzigartige Sammlung afrikanischer Kunstwerke bewundern.
Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehört auch unter anderem das Bijagos-Archipel, das auch Bissagos-Archipel genannt wird. Das Archipel ist ein ruhiger Ort mit traumhaften langen, weißen Sandstränden und Palmen, an dem man das Rauschen des Atlantiks genießen kann. Für Taucher bietet das Meer hier eine beeindruckende Unterwasserwelt mit einer außerordentlich großen Artenvielfalt an Meereslebewesen.
Die Insel Baloma die gleichnamige Hauptstadt befand sich bis 1941 noch unter der portugiesischen Kolonialherrschaft. Heute jedoch bietet die größtenteils verfallene Stadt eine romantische Kulisse und ein wunderbares Panorama für abendliche Spaziergänge.
Der Orango Islands National Park gehört wohl zu den Hauptattraktionen des westafrikanischen Staates Guinea-Bissau. Für die historisch interessierten Touristen sind die Begräbnisstätten der Bijagos-Könige ein kulturelles Highlight, das sie unbedingt besichtigen sollten, während die Natur liebenden Touristen bei der Beobachtung von frei lebenden Flusspferden und Krokodilen, die man nur an wenigen anderen Orten sehen kann, auf ihre Kosten kommen werden.
Weitere Tierarten birgt der fast 1060 km² große Cantanhez Forest im Süden Guinea-Bissaus. Hier kann man nicht nur eine große Vielzahl unterschiedlicher Vogelarten, sondern auch Elefanten, Schimpansen und viele weitere faszinierende Tierarten in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten.
Der Karneval Ende Februar/ Anfang März mit seinen mehrtätigen Festlichkeiten, den Paraden und Maskeraden ist ein weiteres Muss, das man bei einem Besuch zu dieser Zeit nicht verpassen sollte.