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Google ermöglicht E-Mailempfang per SMS

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Freitag, 20. Juli 2012

Der weltweit verbreitete Medienkonzern Google hat einen neuen Service eingerichtet, der es Nutzern erlaubt, E-Mails per Textnachricht auf dem Handy (SMS) sowohl zu empfangen als auch zu verschicken. Das Angebot richtet sich besonders an den afrikanischen Markt.

Der afrikanische Kontinent verzeichnet im Mobilfunk- und Onlinesektor hohe Wachstumsraten. Während die Zahl der Handys und Mobilfunkgeräte rasant steigt, leidet die Internetbranche etwas darunter, dass der Ausbau der nötigen Netzinfrastruktur nicht schnell genug voranschreitet und die Investitionskosten für Endgeräte (z. B. Laptops, Computer und andere Hardware) das Budget vieler Privatpersonen noch überschreiten.

Das Projekt von Google, das mit dem Mailclient Googlemail verknüpft ist, versucht nun, die Lücke zwischen Mobilfunk- und Onlinemarkt zu überbrücken. Der Dienst, der bis jetzt in Ghana, Nigeria und Kenia implementiert wurde, funktioniert auf einfache Weise: E-Mails, die an eine Googlemail Adresse verschickt werden, werden direkt per SMS auf das Mobiltelefon des Empfängers weitergeleitet. Der Rezipient der Nachricht kann mit einer SMS an den Absender – die dann wieder in eine Mail umgewandelt wird – umgehend antworten.

Googles Produktmanager für die Schwellenländer, Geva Rechav, gab bekannt, dass die Bedienung des Dienstes sehr einfach gehalten ist. So lässt sich der Empfang von E-Mails durch das Verschicken von Textbefehlen wie zum Beispiel MORE, PAUSE und RESUME steuern. Die Einfachheit von „Gmail SMS“ hat den Vorteil, dass der Service auf jedem Telefon funktioniert, „selbst mit den einfachsten Handys, die nur Telefonie und SMS unterstützen“, so Rechav.

Das Empfangen von SMS über den neuen Dienst, wird für die Benutzer kostenfrei sein. Für das Verschicken von Kurznachrichten wird der entsprechende Tarif des Mobilfunkanbieters abgebucht. Gmail SMS ist das zwar das neueste, bei weitem aber nicht das erste Produkt des Internetriesen Google, das auf den afrikanischen Markt abzielt.

Der Konzern fördert mit zahlreichen Krediten Informatikschulungen und Trainings für Computeranwender. Auch viele andere Internet- und Mobilfunkanbieter haben den afrikanischen Markt und dessen enormes Wachstumspotenzial für sich entdeckt und treiben so die Entwicklung rasant voran.

 

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