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Ghanas Nationaltrainer bezichtigt Fußballer der Hexerei

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Dienstag, 28. Februar 2012

Bei der kürzlich zu Ende gegangenen Fußball-Afrikameisterschaft, die in Kooperation von Äquatorialguinea und Gabun ausgetragen wurde, galten die „Black Stars“ aus Ghana als einer der Favoriten. Die Nationalmannschaft des serbischen Trainers Goran Stevanovic zeigte während dem Turnier jedoch eine schwache Leistung, erreichte nur mit Glück das Halbfinale und schied dort gegen den späteren Turniersieger Sambia aus.

Nun sucht man in Ghana fieberhaft nach einem Grund für das schlechte Abschneiden der sonst so erfolgreichen Black Stars. Aus einem internen Schreiben, das der Nationaltrainer Stevanovic an die Ghanaische Fußballvereinigung (GFA) geschickt hat, geht hervor, dass der Trainer Hexerei innerhalb des Teams für die Misere verantwortlich macht.

Ein Teil des Berichtes, der an die Öffentlichkeit gelangt ist, macht deutlich, dass Stevanovic die Einstellung einiger Spieler zu „dunklen Mächten“ bemängelt und mehr Disziplin und Respekt von seinem Team einfordert. Einzelne Namen wurden vom Trainer nicht genannt und die GFA weigert sich zu dem Schreiben Stellung zu beziehen, da es sich um ein internes Dokument handele.

Während der Afrikameisterschaft hatte das ghanaische Team nach außen hin Einheit demonstriert. Es kursierten Bilder und Videos, die die Mannschaft in ihrer Unterkunft in Franceville zeigten, auf denen zu sehen war, wie alle Spieler spät abends noch gemeinsam sangen und beteten, um ihre Gemeinschaft zu stärken. Aber sowohl Stevanovic als auch der Präsident der ghanaischen Fußballvereinigung, Kwesi Nyantakyi, sagen, dass es bereits während dem Turnier zu einer tiefen Spaltung gekommen sei.

Auf einer Pressekonferenz erklärte Nyantakyi, dass einige Spieler sich sehr egoistisch verhalten hätten und es zu Beschwerden älterer Teammitglieder gekommen sei, die einen mangelnden Respekt der jungen Spieler beklagten. Seit der Afrikameisterschaft steht auch Trainer Stevanovic in der Kritik und die GFA möchte innerhalb der nächsten zwei Wochen darüber entscheiden, ob der Vertrag gekündigt wird.

Im afrikanischen Fußball kommt es immer wieder zu Berichten über Hexerei und ähnliche kultische Handlungen, die in der Regel dazu dienen sollen, den Spielern Glück bzw. dem Gegner Pech zu bringen oder manchmal auch dazu, sich selbst Stärke und Schutz vor Verletzungen zu verleihen.

 

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