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Gesundheit - Elfenbeinküste

Die medizinische Infrastruktur in der Elfenbeinküste weist zahlreiche Mängel auf.

Die gesundheitliche Versorgung ist mit dem westlichen Standard nicht zu vergleichen. Die beste medizinische Behandlung ist in Abidjan zu erwarten, wobei auch dort die technische und apparative Ausstattung der Krankenhäuser zu wünschen übrig lässt. Am besten ausgestattet sind die privaten Kliniken. In den ländlichen Regionen ist eine medizinische Versorgung häufig gar nicht gewährleistet. Wer seinen Urlaub in der Elfenbeinküste verbringen will, sollte vorher einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz abzuschließen, der einen Rücktransport in Notfällen beinhaltet.

Impfungen

Abgesehen von einer Gelbfieberimpfung, die man bei der Einreise in die Elfenbeinküste nachweisen muss, empfiehlt das Auswärtige Amt Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A. Wer einen längeren Aufenthalt im Land plant, der über einen Zeitraum von vier Wochen hinausgeht, sollte sich außerdem gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit und Typhus impfen lassen.

Malaria

Malariaprophylaxe und wirksamer Mückenschutz sind ebenfalls wichtig, da die Elfenbeinküste zu den Risikogebieten gehört. Im Norden des Landes ist die Höhe des Risikos saisonal abhängig. Hierzu lässt man sich am besten von einem Tropenarzt beraten, da es auf dem deutschen Markt verschiedene Medikamente gibt, die vor einer Malariaerkrankung schützen. Es wird außerdem empfohlen, regelmäßig Insektenspray anzuwenden und besonders in den Abendstunden lange Kleidung zu tragen. Die Hotels haben in der Regel Moskitonetze, die unbedingt genützt werden sollten, da Mückenstiche auch aufgrund des Dengue-Fiebers vermieden werden sollten.

Aids

Auch Aids ist in der Elfenbeinküste wie in vielen Ländern in Afrika ein Problem. Bei sexuellen Kontakten, Spritzenbenutzung oder Bluttransfusionen ist daher zu erhöhter Vorsicht geraten.

Weitere Krankheiten

Vor Durchfallerkrankungen und Cholera kann man sich bei einem Urlaub in der Elfenbeinküste am Besten durch strenge Hygiene schützen, vor allem im Umgang mit Lebensmitteln. Wasser sollte nur aus sicher verpackten Flaschen oder gut abgekocht getrunken werden.

Da beim Baden in den Süßwasservorkommen des Landes ein gewisses Risiko der Infektion mit Schistosomiasis (Bilharziose) besteht, sollte man ausschließlich in ausgewiesenen Badebereichen ins Wasser gehen.

 

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