Hotline für ReiseanfragenBitte hier klicken
Die Reiseexperten unseres Partner-Reisebüros beraten Sie gerne telefonisch unter 01805 - 900 456 21569. (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. mobil)


Elfenbeinküste arrow News arrow Offizielle Amtseinführung Ouattaras in der Elfenbeinküste

Offizielle Amtseinführung Ouattaras in der Elfenbeinküste

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Sonntag, 22. Mai 2011

Am gestrigen Samstag wurde Alassane Ouattara offiziell in sein Amt als neuer Staatspräsident der Elfenbeinküste eingeführt. An der Zeremonie in der Hauptstadt des westafrikanischen Landes, Yamoussoukro, nahmen auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und zahlreiche afrikanische Staatsoberhäupter teil.

In seiner Ansprache dankte Ouattara Frankreichs Präsidenten, der Standing Ovations erhielt, für die Unterstützung der ehemaligen Kolonialmacht in der zurückliegenden Krise. Darüber hinaus machte Ouattara klar, dass er eine „neue Seite in der Geschichte seines Landes“ aufschlagen will und die ehemalige westafrikanische Wirtschaftsmacht wieder einen will.

Seit dem Bürgerkrieg (2002 bis 2007) ist das Land zwischen Nord und Süd gespalten. Bereits die von den Vereinten Nationen überwachten Wahlen im November 2010 sollten die Einheit der Elfenbeinküste wieder herstellen. Allerdings weigerte sich der unterlegene Laurent Gbagbo von seinem Amt als Staatspräsident zurückzutreten und setzte alles daran, seine Macht mit Hilfe des Militärs und Paramilitärischer Truppen zu erhalten.

Der Machtkampf kam erst vergangenen Monat zu einem Ende, als es den Truppen Ouattaras gelang, mit der Unterstützung der in dem Land stationierten UN-Friedenstruppen und französischen Soldaten, Laurent Gbagbo in der Wirtschaftsmetropole Abidjan festzunehmen. Gbagbo und seine Frau befinden sich derzeit im Norden des Landes unter Hausarrest und Ouattara möchte sie, genauso wie zahlreiche ehemalige Minister sowie Militärs der alten Regierung aufgrund der von ihnen begangenen Menschenrechtsverletzungen vor Gericht bringen.

Während dem fünfmonatigen Machtkampf wurden mindestens 3.000 Menschen getötet, mehr als eine Million flüchteten aus ihrer Heimat, die Kakaoproduktion kam zum erliegen, Banken wurden geschlossen und Geschäfte in großer Zahl geplündert.

Das Internationale Rote Kreuz und diverse Menschenrechtsorganisationen werfen beiden Seiten vor, während den Unruhen Anhänger des jeweils anderen Lagers gefoltert und getötet zu haben. Für Alassane Ouattara wird es ein sehr langer und schwieriger Prozess werden, das Land wieder zu einen und die erlittenen Wunden zu heilen. Auch einen Versöhnungsprozess nach dem Vorbild Südafrikas hat Ouattara bereits als mögliche Option ins Gespräch gebracht.

 




Meistgelesene Artikel

Klima & beste Reisezeit - Namibia

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

klimatabelle-temperatur-namibia Das Klima in Namibia lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen. Der Süden des...
weiterlesen ...

Klima & beste Reisezeit - Seychellen

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Klima Auf den Seychellen herrscht tropisch wechselfeuchtes Klima. Wechselfeuchtes Klima bedeutet, dass...
weiterlesen ...

Weitere meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel

Mittwoch, 29. Februar 2012 | Lisa Paula

article thumbnai REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel: tolle Reiseangebote warten auf Sie! Finden Sie...
weiterlesen ...

Rundreise im südlichen Afrika

Sonntag, 27. November 2011 | Christian Maurer

suedafrika1 Afrika hat mich schon immer fasziniert. Nur die Entscheidung, in welchen Teil dieses riesigen...
weiterlesen ...

Weitere neue Artikel

Zufällige Artikel

Hotels - Algerien

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Hotels Bei den Hotels in Algerien ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Vor allem in den...
weiterlesen ...

Nationalparks - Ruanda

Montag, 26. April 2010 | Jörg Umbach

Nationalparks In Ruanda gibt es drei Nationalparks, die alle sehr beliebte Touristenziele sind.
weiterlesen ...

Weitere zufällige Artikel