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Nationalparks - Angola

Nationalparks.gifDer heute wohl bekannteste Nationalpark Angolas ist der Kissama-Nationalpark.

Er liegt an der Küste des Atlantiks, rund 70 km südlich der Hauptstadt Luanda, und zieht sich 9960 km² in das Innere des Landes. Hier findet man das ursprüngliche Angola wieder wie es vor den Zeiten des Bürgerkrieges gewesen sein muss. Der Park bietet vielen Tieren, darunter einigen Arten an Großwild und seltenen Pflanzen, Platz und Schutz. Der Bestand an Elefanten und Nashörnern wurde während des 27 Jahre andauernden Bürgerkrieges stark dezimiert. Durch Importe aus Südafrika und Botswana konnte der Bestand bis heute allerdings wieder aufgestockt werden und erfreut sich einer zunehmenden Vergrößerung.

Neben diesen Giganten können im Kissama-Nationalpark mit etwas Glück auch Flusspferde, Geparden, Gnus und Krokodile beobachtet werden. In den dichten Wäldern des Parks hat sich auch eine ganz eigene Tierart bewahren können, die nur in Angola zu finden ist. Der Waldzwergbüffel gehört zu einer der seltensten Arten, die im Kissama-Nationalpark beobachtet werden können. Neben den Tieren zeichnet sich der Park aber auch durch seine wunderschöne Savannenlandschaft aus. Hier gedeihen die prächtigen, befremdlich wirkenden Affenbrotbäume. Eine Vielzahl von Akazien und einige seltene Wolfsmilcharten. Vor allem die Küstenregion des Parks ist wohl eine der schönsten Gebiete der Erde. Mit 120 Kilometern Länge bildet sie die westliche Grenze des Parks.

Neben dem Kissama-Nationalpark, der als beispielhaftes Objekt des Wiederaufbaus gilt, können Sie auch einige kleinere und weniger bekannte Parks besuchen. Zu den schönsten zählt der Lona Nationalpark in der Namibe Provinz im Süden von Angola. Dort können Sie ebenfalls so faszinierende Tierarten wie Elefanten, Nashörner oder Leoparden beobachten.

Im Osten des Landes, angrenzend an den Sambesi, finden Sie den Cameia National Park. Hier steht vor allem die atemberaubende Vegetation im Vordergrund. Natürlich gibt es auch Tiere, vor allem aber die weniger spektakulären Arten wie Gnus und afrikanische Rehböcke. Der Bestand von Löwen, Leoparden und Geparden ist in der heutigen Situation unbekannt. Genauere Infos zum Tierbestand sind derzeit nicht bekannt, Sie müssen sich also selbst ein Bild machen. Aber allein die atemberaubende Landschaft ist ohne Frage einen Besuch wert.

Weitere sehenswerte Nationalparks Angolas sind der Bicuar National Park, der Mupa National Park, der Cangandala National Park und das Luando Special Reservat.

 

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