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Aids in Afrika

Aids in Afrika

HIV und Aids sind nach wie vor Themen, die im Bezug auf Afrika von großer Relevanz und Wichtigkeit sind. Die Immunschwächekrankheit Aids bedroht nicht nur das Leben von Millionen Menschen auf dem Kontinent, sondern hat auch verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit auf die gesamte gesellschaftliche Entwicklung der Länder. Aids macht Kinder zu Waisen, nimmt Familien ihre Versorger, der Ökonomie ihre Arbeitskräfte und kreativen Köpfe und den Kindern ihre Lehrer. Diese Liste könnte fast beliebig fortgeführt werden. Die Folgen, die der HI-Virus für die Gesellschaften der am stärksten von der Epidemie betroffenen Länder hat, können nicht klar abgegrenzt werden. Fakt ist: Aids in Afrika ist weit mehr als ein Gesundheitsproblem.

Zahlen und Fakten und was diese bedeuten

Afrika Aids rote SchleifeDer aktuellste Bericht, der 2008 von UNAIDS zur globalen Aids-Epidemie veröffentlicht wurde, geht von weltweit über 33 Millionen HIV-Infizierten aus. Allein zwei Drittel davon leben in Afrika südlich der Sahara (rund 22,4 Mio.). Jedes Jahr stecken sich in dieser Region etwa 2 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus an. Es gibt Länder – wie beispielsweise Südafrika , Swasiland oder Botswana – in denen über 20 % der erwachsenen Bevölkerung HIV-positiv sind. Von 2 Millionen Betroffenen, die im Jahr 2008 an den Folgen von Aids verstorben sind, lebten 1,4 Millionen in Afrika südlich der Sahara.

Statistiken wie die von UNAIDS sind zahlreich vorhanden, doch was steckt tatsächlich hinter diesen Zahlen? Hier der Versuch einer Übersetzung in die gesellschaftliche Realität anhand zweier Beispiele: Ein 15-jähriger Junge, der in einem Land wie Südafrika lebt, wird mit einer durchschnittlichen Wahrscheinlichkeit von 65 % an den Folgen der Immunschwächekrankheit Aids sterben. Lebt dieser 15-jährige Junge im Nachbarland Botswana, beträgt diese Wahrscheinlichkeit sogar bis zu 90 %.

Was tun gegen die Ausbreitung der Aids-Epidemie in Afrika?

Da es auch über 25 Jahre nach den ersten bekanntgewordenen Fällen von Aids keinen Impfschutz gegen den HI-Virus gibt und keine Heilungsmöglichkeiten, liegt die Hauptaufgabe im Kampf gegen HIV und Aids in der Prävention. Prävention bedeutet, Maßnahmen zu identifizieren und zu ergreifen, die Neuinfektionen mit dem HI-Virus verhindern. Denn auch Antiretrovirale Medikamente, deren Wirkstoff den Verlauf der Krankheit verzögern, sind besonders in den ärmsten Regionen der Welt, zu denen viele Länder Afrikas zählen, nur für einen sehr begrenzten Teil der Bevölkerung (dauerhaft) zugänglich.

Vielen Dank für das tolle Bild an (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

 

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