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Politik in Afrika

Die Politik in Afrika ist ein Thema, welches man nicht so einfach abhandeln kann, da sich die politische Lage des Landes ständig verändert. Derzeit versucht Afrika durch massiven finanziellen und verwaltungstechnischen Aufwand die Demokratie durchzusetzen.

Um dieses Ziel zu erreichen hat sich Afrika an dem Modell der Europäischen Union orientiert und die AU gegründet. AU steht für Afrikanische Union und besteht derzeit aus fast allen Ländern des Kontinents, bis auf Marokko, welche sich aufgrund des Westsahara Konflikts aus dem Bündnis zurückzogen, und umfasst damit ganze 53 Mitgliedsländer.

Die Afrikanische Union löste die vorhergegangene Organisation OAU ab, die Organisation für Afrikanische Einheit, welche bereits damals schon 45 der 54 Länder Afrikas unter ihrem Banner vereinigen konnte. Die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) war wie die Afrikanische Union (AU) auch ein Zusammenschluss fast aller afrikanischen Länder und bestand bis ins Jahr 2002 mit dem Ziel, den Kolonialismus auszumerzen und sowohl die Einheit als auch den Zusammenhalt der Mitgliedsländer zu stärken.

Der Sitz der OAU befand sich bis zuletzt in Äthiopien, Addis Abeba, unter dem Vorsitz des Sambianers Levy Mwanawasa.

Wie die OAU auch, hat die AU das Ziel, stellvertretend für die Afrika Staaten aufzutreten, sowohl auf nationalem wie auch auf internationalem Parkett. Die Afrikanische Union würde nach der Auflösung der OAU am 9 bis 11 Juli 2002 in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba gegründet. Derzeit hat den Vorsitz der Afrikanischen Union John Agyekum Kufuor, geboren 1938 in Kumasi.

Wegen einem Militärputsch wurde im August 2005, Mauretanien und im Dezember 2008 Guinea aus der AU ausgeschlossen. Dieses Suspendierung ist bis zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung gültig.

Mittlerweile hat sich auch die Denkweise der afrikanischen Bevölkerung geändert. Afrika selbst will aus der Opferrolle herausbrechen und aktiv werden. Dieser Schritt wird auch als die Afrikanische Renaissance bezeichnet. Kolonialismus und Sklaverei können nicht länger Entschuldigung für alles sein. Afrika muss sein Schicksaal selbst in die Hand nehmen und Handeln lautet das Motto der AU.

Ein weiteres Ziel ist die Fähigkeit der Konfliktlösung im eigenen Land.

Korruption, Krieg und wirtschaftliche Not sollten nicht mehr von außen gelöst, sondern von innen bekämpft werden. (Thabo Mbeki, Präsident Südafrikas)

Auf der politischen Karte Afrikas finden sich leider immer noch zu viele gescheiterte Staaten und hier soll gehandelt werden. Die Staatschefs von 37. Ländern versuchen durch das NEPAD Programm die Wirtschaft Afrikas zu verbessern und für kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen.

 

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